Chemieanlage Mexiko

An der Pazifikküste Mexikos wird auf einer Fläche von rd. 200 ha ein Großbetrieb mit Produktionsstätten, Tankanlagen und Bürokomplexen errichtet. Die Konstruktion erfolgt überwiegend in Stahlbau mit hohen Lastkonzentrationen.

Die Baugrundverhältnisse werden bis in große Tiefen von >20 m von marinen Weichböden mit ausgeprägter Setzungsempfindlichkeit gebildet. Zudem besteht im Umfeld ein hohes Erdbebenrisiko mit entsprechenden großen horizontalen Lasteinwirkungen auf die Konstruktion. 

Zur Gründung wurden rechnerische und baupraktische Variantenstudien ausgeführt, die neben technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten auch die Herstellbarkeit und örtliche Verfügbarkeit der Gründungsmaßnahmen berücksichtigten. Die Tragfähigkeit der bevorzugten Rammpfähle wurde rechnerisch prognostiziert und durch statische Pfahltests mit fachtechnischer Begleitung vor Ort nachgewiesen.

 Pfahlprobebelastung